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Fujilove

25. Dezember 2020

Rötzenfels

Ich nutze die Zeit des Lockdowns, um mich mal ausgiebig durch die Pfalz zu wandern. Bisher war ich schon 4 Mal unterwegs – die nächsten 9 Wanderungen sind bereits geplant.

Ach übrigens – ich glaube jeder kennt sie – dennoch empfehle ich zum Wandern gerne die App Komoot. Wer also keine Lust hat, aus geplanten 14km dann durch eine falsche Abzweigung bei 21km zu landen – dem sei die App wärmstens empfohlen.

Nun geht’s aber zunächst zu den Bildern – Montag dann wieder raus in die Berge. #pfalz #pfalzliebe

7. März 2019

So ein bisschen…

…der Klassiker: Nach Venedig fahren, die Rialto Brücke fotografieren, die im Canal Grande wippenden Gondolas fotografieren mit Blick auf San Giorgio Maggiore, den Markusplatz… Die Liste ist endlos – dies trifft nicht nur auf Venedig zu.

Ja – alles richtig und dennoch ist es doch immer wieder dein eigenes Bild, deine eigenen Erfahrungen, dein eigener Schweinehund, den du morgens um halb 6 Uhr überwinden musstest, um aufzustehen und um dieses Bild zu machen.

Ja – 1000 Mal gesehen und 1000 Mal ist nichts passiert und dann gibt es doch die winzig kleinen Unterschiede, welche jedes Bild auf dieser Welt anders machen, welches täglich mehrfach am Tag gemacht wird. Sei es das Licht, sei es ein winziges Detail oder einfach nur deine persönlichen Erfahrungen oder von allem ein bisschen.

Ich persönlich mache Bilder für mich – ja – ich zeige diese – und auch zu Hauf auf vielen Kanälen ( https://www.instagram.com/marco.butz ). Aber im Vordergrund steht bei mir die Vorbereitung. Die Vorbereitung der Aufnahme, des Trips, der Uhrzeit – die Recherche von Licht und Schatten, der An- und Abreise und der Brutto-Zeit, die ich an einem Ort verbringe. Und die bemesse ich großzügig. Für mich ist es wichtig, erstmal am Spot anzukommen und alles wirken zu lassen. Die Kamera bleibt lange Zeit im Rucksack. Erst dann werde ich aktiv und gehe so langsam über und baue mein Equipment auf – ist schnell gemacht, denn die Planung habe ich ja schon durch. Zeit, ISO und Blende ist bereits schon durchgedacht – das Objektiv sitzt. Und so ist der eigentliche Akt des Fotografierens recht schnell und unspektakulär.

Dafür aber habe ich Zeit an einem wundervollen Ort verbracht. An einem Ort der meinetwegen dann auch 1000 Mal fotografiert wurde.

5. März 2019

Wie Sie sehen….

…sehen Sie nichts – oder zumindest nicht viel. Und genau so sollte es sein.

Ich liebe diese absolut minimalistischen Kompositionen – mit viel Raum, negativer Space – nenne es wie du möchtest. Es beruhigt mich sehr und lässt mir den Raum zum träumen.

Und genau so sollte es auch sein als ich nach 2 hektischen Tagen in Venedig Stadt aufs Lido rausgefahren bin – da wo Venezianer noch Venezianer sind, Sonntag nachmittags spazieren gehen, abends ihren Spritz an der Bar trinken, um dann pünktlich um 20 Uhr mit der Familie zu Hause zu Abend zu essen. Der Tod in Venedig ist dann doch viel lebendiger als man glaubt.

Und so habe ich den ganzen Sonntag Nachmittag damit verbracht, am Pier zu sitzen, ab und an ein paar vorbeiziehenden Spaziergängern ein „bon giorno“ zu erwidern und selbst einfach nur da zu sitzen und zu sehen, dass ich nicht viel sehe. Spannend wurde es dann gegen 18 Uhr – denn so ein Sonnenuntergang im Februar ist schon ein bisschen wie ein Schneesturm auf LSD – alles ein bisschen unklar, alles recht diesig und dann immer wieder diese Zuckerwatte-Farben. Herrlich. Nichts.