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März 2019

23. März 2019

Mandelblüten – fast so ein bisschen wie LSD

Jetzt geht es wieder los – Frühling, Sonne, Leben.

Wie im letzten Jahr gings dieses Jahr auch wieder nach Gimmeldingen zum Mandelblüten – gucken – riechen und fotografieren.

Wer das noch nicht gesehen hat, muss das unbedingt heute oder morgen noch nachholen: Mandelblüten so weit das Auge reicht. Der Duft ist atemberaubend, die Farbe einfach knallig – ich glaube so ein bisschen wie LSD. Habt viel Spaß ihr Freunde der Pfalz.

12. März 2019

Street

Street Photography ist irgendwie nie so meins gewesen und wird es auch nie werden. Ich schau mir die Bilder zwar immer ganz gerne an – vor allem wenn die Fotografie aus nächster Nähe entstand und die fotografierten Personen auch „ertappt“ schauen.

Dennoch bin ich der Meinung, dass ich hier zu sehr die Rechte der abgelichteten Personen verletze. Ich fühle mich einfach irgendwie mies wenn ich einfach meine Kamera auf die Person richte und abdrücke. Ist ja fasst schon ein bisschen wie erschießen. LOL.

Nun gut – ich hau die 3 Bilder jetzt mal raus, aber soviel in der Art werdet ihr wohl nicht mehr von mir sehen.

7. März 2019

So ein bisschen…

…der Klassiker: Nach Venedig fahren, die Rialto Brücke fotografieren, die im Canal Grande wippenden Gondolas fotografieren mit Blick auf San Giorgio Maggiore, den Markusplatz… Die Liste ist endlos – dies trifft nicht nur auf Venedig zu.

Ja – alles richtig und dennoch ist es doch immer wieder dein eigenes Bild, deine eigenen Erfahrungen, dein eigener Schweinehund, den du morgens um halb 6 Uhr überwinden musstest, um aufzustehen und um dieses Bild zu machen.

Ja – 1000 Mal gesehen und 1000 Mal ist nichts passiert und dann gibt es doch die winzig kleinen Unterschiede, welche jedes Bild auf dieser Welt anders machen, welches täglich mehrfach am Tag gemacht wird. Sei es das Licht, sei es ein winziges Detail oder einfach nur deine persönlichen Erfahrungen oder von allem ein bisschen.

Ich persönlich mache Bilder für mich – ja – ich zeige diese – und auch zu Hauf auf vielen Kanälen ( https://www.instagram.com/marco.butz ). Aber im Vordergrund steht bei mir die Vorbereitung. Die Vorbereitung der Aufnahme, des Trips, der Uhrzeit – die Recherche von Licht und Schatten, der An- und Abreise und der Brutto-Zeit, die ich an einem Ort verbringe. Und die bemesse ich großzügig. Für mich ist es wichtig, erstmal am Spot anzukommen und alles wirken zu lassen. Die Kamera bleibt lange Zeit im Rucksack. Erst dann werde ich aktiv und gehe so langsam über und baue mein Equipment auf – ist schnell gemacht, denn die Planung habe ich ja schon durch. Zeit, ISO und Blende ist bereits schon durchgedacht – das Objektiv sitzt. Und so ist der eigentliche Akt des Fotografierens recht schnell und unspektakulär.

Dafür aber habe ich Zeit an einem wundervollen Ort verbracht. An einem Ort der meinetwegen dann auch 1000 Mal fotografiert wurde.

5. März 2019

Wie Sie sehen….

…sehen Sie nichts – oder zumindest nicht viel. Und genau so sollte es sein.

Ich liebe diese absolut minimalistischen Kompositionen – mit viel Raum, negativer Space – nenne es wie du möchtest. Es beruhigt mich sehr und lässt mir den Raum zum träumen.

Und genau so sollte es auch sein als ich nach 2 hektischen Tagen in Venedig Stadt aufs Lido rausgefahren bin – da wo Venezianer noch Venezianer sind, Sonntag nachmittags spazieren gehen, abends ihren Spritz an der Bar trinken, um dann pünktlich um 20 Uhr mit der Familie zu Hause zu Abend zu essen. Der Tod in Venedig ist dann doch viel lebendiger als man glaubt.

Und so habe ich den ganzen Sonntag Nachmittag damit verbracht, am Pier zu sitzen, ab und an ein paar vorbeiziehenden Spaziergängern ein „bon giorno“ zu erwidern und selbst einfach nur da zu sitzen und zu sehen, dass ich nicht viel sehe. Spannend wurde es dann gegen 18 Uhr – denn so ein Sonnenuntergang im Februar ist schon ein bisschen wie ein Schneesturm auf LSD – alles ein bisschen unklar, alles recht diesig und dann immer wieder diese Zuckerwatte-Farben. Herrlich. Nichts.

1. März 2019

Unser täglich Brot gib uns heute

Oder eben so ähnlich. Zumindest versuche ich nun schon seit einem Jahr FAST! jeden Tag, ein Bild zu posten. Warum? Weil ich es kann – LOL – nein, weil es für mich so eine Art visuelles Tagebuch ist. Schreiben ist ja (noch) nicht so meins und manchmal gibt es zu den Bildern auch wenig Gedanken, die damit zusammenhängen.

Ansonsten freu ich mich über jede Jahreszeit und jedes Wetter zum Fotografieren – ob Winter, Schmuddelwetter oder Frühling. Alles hat so seinen Reiz – wenngleich ich schon so ein bisschen auf der dunklen Seite der visuellen Reize stehe – melancholisch vielleicht ein Stück weit.

So long – startet gut in die 5. Jahreszeit – euer Marco.

Ach so – und die Bilder sind entstanden im Januar in der Pfalz – um genau zu sein: Ich stand auf dem Musikantenbuckel, der vor Freinsheim liegt – mit herrlichem Blick auf Freinsheim und bis nach Mannheim und im Süden Philippsburg.